Storchen-Freunde
helfen Rehe durch den Winter
"
Pasewalk (dpa) - Der schneereiche Winter sorgt bei Tierfreunden
in Papendorf bei Pasewalk (Kreis Uecker-Randow) für ungewöhnliche
Arbeit. ´Innerhalb einer Woche haben wir schon drei Rehe
aufgenommen und wieder ausgewildert´, sagte der Leiter des
Storchenhofes Papendorf, Jens Krüger, am Montag.
Zuletzt
hatte das Technische Hilfswerk am Samstag beim Einsatz einen jungen
Rehbock erschöpft gefunden. ´Der hatte sich aber am
Sonntag schon so erholt, dass er mich angegriffen hat - da haben
wir ihn wieder rausgelassen´, sagte Krüger.
Ein
weiterer Schwerpunkt sei derzeit die Bergung von Schwänen
mit Eisklumpen im Gefieder aus Gewässern."
Quelle:
Ostsee Zeitung, 01.02.2010
Link:
http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2681554
Zugesand
von: H.Fabian aus STRALSUND
Weniger
Nahrung, weniger Störche
Artikel-Auszug:
"... Wie Mecklenburg-Vorpommerns
Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus informiert,
werde es für die Tiere immer schwieriger, die etwa 500 bis
700 Gramm Nahrung, die ein ausgewachsener Storch täglich
benötigt, zu finden. Ein Jungvogel brauche für einen
kurzen Zeitraum bis zu 1600 Gramm Nahrung pro Tag, sodass der
tägliche Bedarf einer ganzen Storchenfamilie bei 4600 Gramm
liege.
„Deshalb ist der Erhalt der Nahrungsräume von entscheidender
Bedeutung für die Bestandsentwicklung des Weißstorches“,
betont der Minister und verweist auf zahlreiche Förderprogramme,
die auch dem Erhalt der Lebensgrundlage des Storches nützen.
So enthalte das ländliche Entwicklungsprogramm zahlreiche
Teilmaßnahmen, die in ihrer Wirkung geeignet sind, die Lebens-
und Nahrungsbedingungen des Weißstorches nachhaltig zu verbessern,
beispielsweise durch die Renaturierung von Fließgewässern,
die naturnahe Gestaltung von Uferbereichen sowie den Erhalt und
die Entwicklung von Feuchtlebensräumen.
Ein Lob richtet Till Backhaus an die Horstbetreuer. „Ihr
Einsatz war und ist in hohem Maße von Idealismus geprägt
und bedarf weiterhin der Unterstützung und Förderung.“
Der Minister hofft, dass sich künftig verstärkt jüngere
Menschen finden, die den „Staffelstab“ übernehmen."
Quelle:
Ostsee Zeitung, 28.10.2009
Link: http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=2594694
Zugesand von:
H.Fabian aus STRALSUND
Störche
hungern und bekommen keinen Nachwuchs
"Röbel/Schwerin
(dpa) In MV brüten immer weniger Weißstörche.
Die Zahl der Brutpaare sei 2009 auf rund 780 gesunken, etwa zehn
Prozent weniger als 2008, sagte Landesstorchenbetreuer Hans-Heinrich
Zöllick am Wochenende beim diesjährigen Landesstorchentag
in Röbel (Müritzkreis). Eine Ursache sei der Nahrungsrückgang.
Wegen der Bioengerieförderung würden auf immmer mehr
Flächen Mais und Raps angebaut. Feuchtes Grünland mit
Amphibien als Futter für die Störche gebe es immer weniger.
Bundesweit
wird die Zahl der Brutpaare bei Weißstörchen auf rund
4.000 geschätzt, die mmeisten davon in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Die Naturschutzverbände wollen jetzt verstärkt die Landwirte
aufrufen, den Störchen wieder mehr Lebensraum zu verschaffen.
Der Erhalt der Nahrungsräume sei von entscheidender Bedeutung
beim Storchenschutz, erklärte auch Landesumweltminister Till
Backhaus (SPD). Backhaus appellierte an die Bauern, dafür
verstärkt Förderprogramme zu nutzen. Laut Zöllick
wurden die meisten Brutpaare 2004 gezählt. Damals waren es
1.150 Paare, 2005 dagegen nur 850.
In diesem
Jahr gab es auch unglückliche Todesfälle beim mStorchennachwuchs.
So war laut Naturschutzbund (NABU) im Mai in einem Nest mit drei
Jungen in Pogez (Nordwestmecklenburg) ein Jungstorch gefundejn
worden, der an einem Rehkitzbein erstickt war. Die Naturschützer
vermuten, dass das Kitz bei Mäharbeiten zu Tode gekommen
war und ein Altstorch es ins Nest geschleppt hatte."
Quelle: Ostsee
Zeitung, 26.10.2009
Zugesand von:
H.Fabian aus STRALSUND
Störche
holen Golfbälle ins Nest
"Für ungewöhnliche Brutobjekte haben sich zwei verwirrte Störche in Krogaspe (Schleswig-Holstein) entschieden: Sie haben sich Golfbälle ins Nest geholt. Mitten auf einem Golfplatz versuchen sie, die harten kleinen Kugeln auszubrüten. In ein Gelege hätten sich die Vögel zehn, in ein weiteres drei "Ersatzeier" geholt, teilte Platzbetreiber Chris Parker gestern mit. Die Golfer hatten mehrmals vergeblich versucht, die Störche zum Umzug zu bewegen. Letztendlich zogen sie einen kleinen Zaun um die Tiere, um sie vor herumfliegenden Bällen zu schützen."
Quelle: " Nordkurier ", 14.05. 2005
Zugesand
von: Jens aus PAPENDORF
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