Sehr geehrte Besucher,

auf dieser Seite veröffentlichen wir das Material , dass uns per Post, Email oder auf anderen Wegen von Ihnen zugesandt worden ist.

Aus Platzgründen wird der Inhalt regelmäßig ausgetauscht. Wir bitten um Verständnis.

Storchennest in Tribsees abgestürzt

Teterow/Belitz - Tribsees (OZ) - Besorgt hatten viele Tribseeser letztes Jahr beobachtet, wie sich „ihr“ Storchennest auf dem Stangengerüst in den Trebelwiesen immer mehr zur Seite neigte und schließlich im Herbst ganz abstürzte. Naturfreunde stellten fest, dass einer der drei Masten im Wiesenboden stark verfault war. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde das Gerüst mit entsprechender Technik flach auf den Boden gelegt. Die Tribseeser wollen aber auf keinen Fall auf das seit Jahren zum Stadtbild gehörende Storchennest verzichten. Spätestens bis zur Rückkehr der Vögel aus dem Süden soll es repariert sein und an der selben Stelle wieder errichtet werden..

Quelle: " Ostsee Zeitung ", 08.02. 2011

Link:http//www.ostsee-zeitung.de/stralsund/index_artikel_komplett.phtml?param=nem&id=3035813

 Zugesand von: H. Fabian aus STRALSUND

Erste Störche in Mecklenburg eingetroffen

Teterow/Belitz (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Storchenpaar eingetroffen. Die beiden Adebare bezogen bereits am 20. Januar ihren Horst in Belitz im Landkreis Güstrow, berichtete der Storchenbetreuer Wolfgang Schmidt am Samstag und bestätigte damit Medienberichte. Üblicherweise kehren Störche um den 10. April in ihre norddeutschen Brutgebiete zurück. Die Belitzer Störche kämen jedoch seit acht Jahren immer sehr zeitig, im Vorjahr am 22. Februar, 2009 am 28. Februar. Schmidt vermutete, dass sie nicht wie andere Störche aus der Region über den Bosporus ins afrikanische Winterquartier fliegen, sondern in Spanien, Frankreich oder gar Holland blieben.

Quelle: " Ostsee Zeitung ", 26.10. 2010

Link:http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2923991

 Zugesand von: H. Fabian aus STRALSUND



Liebestoller Storch verpasst Abflug (OZ)

Steffenshagen (OZ) -Ein Storch, der sich in diesen Tagen auf einem Gehöft in Steffenshagen (Landkreis Bad Doberan) häuslich einrichtet, hat den Abflugtermin nach Süden verpasst. Er hat sich offensichtlich heftig in eine Storch-Plastikpuppe verliebt hat, die schon seit vielen Jahren der Nisthilfe auf dem Hof den Anschein eines besetzten Storchennestes geben soll. Vor gut zwei Wochen hatte der Storch die Nisthilfe besetzt und baut seitdem dort am Nest und wurde bei heftigen Annäherungsveruschen an die Puppe beobachtet. Lesen Sie mehr zum Thema in der Freitagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Bad Doberaner Zeitung).

Quelle: " Ostsee Zeitung ", 19.10. 2010

  Link:http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2923991

 

Dauerregen raffte 36 Jungstörche dahin

Ab in die Wärme — die Störche sind schon weg. Doch dieses Jahr sind von Rügen erscheckend wenig Exemplare gen Süden gezogen. OZ sprach mit dem Ornithologen Matthias Bräse.
Rügen (OZ) - OSTSEE-ZEITUNG: Als Mitglied der Fachgruppe Ornithologie gelten sie als einer der „Storchenväter“ auf Rügen. Jedes Jahr sind sie bei der Beringungsaktion der Jungstörche dabei. Hat 2010 viel Arbeit beschert?
Bräse: 2010 war leider kein gutes Storchenjahr. Im Gegenteil: Die Witterung sorgte für eine Katastrophe. Auf der Insel sind nur 21 Jungstörche flügge geworden. Das ist das zweitschlechteste Ergebnis. Weniger waren es nur noch 1980 mit 17 Exemplaren. Mit Unterstützung des Energieversorgers E.ON edis, der die Technik stellt, konnten wir aber auch in diesem Jahr die seit 1996 jährlich durchgeführte Beringungsaktion wieder starten. Allerdings habe ich in diesem Jahr nur fünf Jungstörchen einen Ring angelegt.
OZ: Warum hatte der Nachwuchs dieses Jahr denn keine Chance, das Fliegen auf Rügen zu erlernen?
Bräse: Es lag am Wetter. Das war Ende Mai einfach eine Katastrophe für die Störche. Mehrere Tage hatten wir nur 12 bis 13 Grad, dazu Starkwind und massiven Dauerregen. Mieser kann es für die Störche gar nicht sein. Selbst die Altstörche konnten der Witterung kaum Paroli bieten. Sie waren nicht in der Lage, ihre Jungen zu hudern, also zu wärmen, weil sie auch vollkommen durchnässt und kalt waren. Die Jungen sind steif geworden, reagierten nicht mehr, wenn die Alten sie füttern wollten. Die Folge: Sehr schnell werfen die Altvögel die Jungen dann aus dem Nest. Das haben wir sogar bei den als erfahren und im Brutgeschäft sehr erfolgreich geltenden Tieren auf den Horsten in Parchtitz-Hof und am Bahnübergang bei Bergen festgestellt. Auf diese Weise sind auf Rügen nachweislich 36 Jungstörche verendet.
OZ: War das ein Insel-Phänomen?
Bräse: Ja. Das Wetter auf Rügen ist nun mal rauher als nur wenige Kilometer weiter auf dem Festland. Ich habe dort bei Kollegen in den Nachbarkreisen nachgefragt. Dort sind die Ausfälle weitaus geringer.
OZ: Wie viele Brutpaare haben sie dieses Jahr überhaupt auf Rügen gezählt?
Bräse: Es waren genau 20 Paare. Damit bestätigt sich: Störche gibt es immer weniger auf der Insel. 1998 waren es zum Beispiel noch 36 Brutpaare.
OZ: Was sind die Ursachen für diesen Rückgang?
Bräse: Die Störche finden bei uns einfach nicht mehr genug Futter. Jungstörche können in den ersten Wochen zum Beispiel keine Mäuse fressen. Auf ihrer Speisekarte stehen Insekten. Doch immer mehr extensives Grünland wird intensiv bewirtschaftet — keine Brutstätte für Insekten. Auf ehemaligen Stilllegungsflächen steht heute Mais für die Biogas-Produktion. Ohne den Bau der geplanten B 96 neu bewerten zu wollen — fest steht, dass dadurch den Störchen entlang der Trasse auf den Horsten in Zirkow-Hof, Götemitz und Jarkvitz Futterflächen verloren gehen werden. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen.
OZ: Wird er Weißstorch auf Rügen etwa zum Exoten?
Bräse: Hätten wir nicht die ‘Nachbarschaftshilfe‘ — der ostdeutsche Storchenbestand wird schon seit Jahren aufgefüllt durch Vögel aus Polen, wäre die Weißstorch—Population hier sicher schon längst zusammengebrochen. In Polen findet Adebar noch ausreichend Futter, gibt es genug Nachwuchs. Doch schon heute gibt es erste Anzeichen, dass sich auch das ändert. Die Landwirtschaftspolitik der EU ist auch schon bei unseren Nachbarn angekommen. Meine ganz persönliche Meinung: Ich gebe dem Storch in Deutschland keine Chance mehr.

Interview UDO BURWITZ

Quelle: " Ostsee Zeitung ", 16.09. 2010

  Link:http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2894601

Zugesand von: H. Fabian aus STRALSUND



Mais verdrängt Wiesen – den Störchen fehlt Nahrung

Wiesen sind ein wichtiger Lebensraum für viele Tierarten. In MV darf seit 2008 der Grünlandanteil nicht mehr verringert werden. Trotzdem machen Bauern immer noch Wiesen zu Ackerland. Bad Doberan (OZ) - Storchenschützer vermuten, dass die Störche in Gerdshagen nicht mehr genug Nahrung finden, um ihre Jungen aufzuziehen. Vor zwei Jahren hat ein Agrarbetrieb ein Stück Wiese in der Nähe des Storchenhorstes zum Maisacker gemacht. Schon 2009 und auch 2010 blieb das Nest ohne Nachwuchs. Landwirt Jochen Walter ist überrascht, dass das an seinem Mais liegen soll. Erst kürzlich sei er von der Naturschutzbehörde dafür gelobt worden, dass er bei Hohen Luckow Grünland an einem Bachlauf angesät habe. Doch Prof. Dr. Stefan Kroll, Wissenschaftler an der Rostocker Universität und ehrenamtlich im Weißstorchschutz engagiert, kennt die Statistik: Von 2000 und 2008 zogen Storcheneltern in Gerdshagen 14 Jungvögel auf, seit zwei Jahren nun keinen mehr. Seit 2008 regelt die Landesverordnung zum Erhalt von Dauergrünland, dass der Grünlandbestand nicht weiter verringert werden darf, bestätigte Dr. Wolfgang Thiemann vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Bützow. Der Wiesenverlust in Gerdshagen wiegt aus Sicht der Storchenfreunde besonders schwer, denn das Dorf liegt mitten in einem Europäischen Vogelschutzgebiet.

Quelle: " Ostsee Zeitung ", 14.08. 2010, S.7

Link: http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2860818

Zugesand von: H. Fabian aus STRALSUND

 

Erste Storchenküken in den Nestern

Ribnitz-Damgarten (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind die ersten Storchenküken geschlüpft. Die Jungvögel stammten von Eltern, die frühzeitig - bis Ende März - aus dem Winterquartier zurückgekehrt waren, sagte Landesstorchenbetreuer Hans-Heinrich Zöllick am Mittwoch der dpa. Die Brutzeit betrage 32 Tage. Während den Altstörchen die derzeitige kalte Witterung nichts ausmache, könnten Kälte und Nässe für die Jungen gefährlich werden. Sie seien am Bauch fast nackt und würden sich schnell unterkühlen. Hoffnung auf reichlich Nachwuchs bei den Storchenpaaren machte Zöllick nicht, nachdem er eine Reihe von Horsten bei Ribnitz-Damgarten (Nordvorpommern) inspiziert hatte.

Quelle: Ostsee Zeitung, 12.05.2010

Link: http://www.ostsee-zeitung.de/ribnitzdamgarten/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2768133

Zugesand von: H.Fabian aus STRALSUND

 

Störche in Vorpommern auf dem Rückzug

"Nach der Rückreise-Welle in heimische Gefilde fällt die Storchenbilanz immer erschreckender aus. 2009 wurden nur halb so viele Jungtiere geboren wie im Vorjahr. Adebar fühlt sich in Nordvorpommern nicht mehr wohl.

Grimmen (OZ) - Lange Beine und ein schreitender Gang. Der Weißstorch hat sich vor allem als Klapperstorch einen Namen gemacht: Er ist es, der die Kinder bringt — heißt es im Volksmund. Um seinen eigenen Nachwuchs ist es allerdings schlecht bestellt. Die Storchenpaten im Kreis zählen immer weniger Paare.

Ein Blick in die Statistik macht deutlich: seit dem Jahr 2003 geht es für die Rotstrümpfe kontinuierlich bergab. Den stärksten Einbruch verzeichneten Landesstorchenvater Hans-Heinrich Zöllick und seine Mitstreiter im vergangen Jahr. Nur noch 106 Brutpaare und damit fast 20 weniger als 2008 wurden in Nordvorpommern gezählt. Noch dramatischer fällt die Bilanz bei den Jungtieren aus. 122 junge Störche wurden im Kreis groß gezogen. Das waren nicht einmal mehr halb so viele wie im Vorjahr (248 Jungstörche).

Klar ist, dass es nicht an den Nisthilfen liegt. „Etwa 155 Nester gibt es in Nordvorpommern. Die Zahl ist seit Jahren konstant“, sagt Dr. Andreas Osterland von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises. Alle Nisthilfen würde man regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf mit Unterstützung des Stromversorgers E.on edis reparieren. Dass im vergangenen Jahr ein radikaler Einbruch bei Familie Adebar verzeichnet wurde, hänge unter anderem mit dem sehr trockenen Frühjahr zusammen, sagt Andreas Osterland. Doch allein darauf wollen die Naturschützer den Negativtrend nicht zurückführen.

Weißstörche lieben es, nasse Füße zu bekommen. Mit ihren roten Stelzbeinen staksen sie suchend durch Sümpfe, Auen und Wiesen. Es müssen nicht immer Froschschenkel sein. Mäuse stehen auf ihrem Speisezettel ganz oben. Doch ihre Jungen im Nest täglich mit mehr als einem Kilogramm frischer Kost zu füttern, wird für die Storcheneltern immer schwieriger. Die Nahrung fehlt. „Und das ist der Hauptgrund, warum sich die Störche bei uns nicht mehr wohlfühlen“, sagt Andreas Osterland.

Vor allem aus der Tatsache, dass sich auf den renaturierten Flächen, beispielsweise an der Recknitz, der Bestand nicht verändert und eher noch etwas wächst, ziehen die Storchenfreunde ihre Rückschlüsse. Es scheint, als gefallen den Tieren die anderen Gebieten einfach nicht mehr. Die Naturschützer sehen die Ursache dafür im Umbruch von Grünland und der zunehmenden landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen. Dr. Holger Brandt, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, weist diesen Vorwurf zurück. „Es gibt von der Europäischen Union ein striktes Verbot, Grünland umzubrechen.“ Allerdings räumt er ein, dass stillgelegte Flächen nach einigen Jahren durchaus auch mal umgepflügt und neu angesät werden, wenn dort nicht mehr genug Gras wächst, das als Tierfutter gebraucht wird.

„Schließlich handelt es sich um landwirtschaftliche Nutzflächen. Dass der Naturschutz stets noch ein bisschen mehr möchte, ist klar. Nicht immer kann man alle Interessen unter einen Hut bringen.

Damit niemand zu kurz kommt, gibt es gesetzliche Regelungen“, sagt Holger Brandt.

Sauer sind die Storchenfans auch wegen der größer werdenden Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe, mit denen Biogasanlagen betrieben werden. Sie würden den Störchen langsam stinken, denn wo Mais und Raps kultiviert werden, fühlen sich Mäuse nicht besonders wohl. Und ohne Maus kein Futter.

Holger Brandt versucht zu beschwichtigen: Grundsätzlich seien sich die Landwirte ihrer Verantwortung für die Natur bewusst und unterstützen auch Projekte für Störche, betont der Geschäftsführer. So habe Wilfried Lenschow, der im Bauernverband als Vorreiter in Sachen Naturschutz gilt, gemeinsam mit Hans-Heinrich Zöllick zu einer Aktion aufgerufen, bei der die ehrenamtlichen Storchenpaten unterstützt werden."

Quelle: Ostsee Zeitung, 23.04.2010

Link: http://www.ostsee-zeitung.de/grimmen/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2751633

Zugesand von: H.Fabian aus STRALSUND

 

Storchen-Freunde helfen Rehe durch den Winter

"Pasewalk (dpa) - Der schneereiche Winter sorgt bei Tierfreunden in Papendorf bei Pasewalk (Kreis Uecker-Randow) für ungewöhnliche Arbeit. ´Innerhalb einer Woche haben wir schon drei Rehe aufgenommen und wieder ausgewildert´, sagte der Leiter des Storchenhofes Papendorf, Jens Krüger, am Montag.

Zuletzt hatte das Technische Hilfswerk am Samstag beim Einsatz einen jungen Rehbock erschöpft gefunden. ´Der hatte sich aber am Sonntag schon so erholt, dass er mich angegriffen hat - da haben wir ihn wieder rausgelassen´, sagte Krüger.

Ein weiterer Schwerpunkt sei derzeit die Bergung von Schwänen mit Eisklumpen im Gefieder aus Gewässern."

Quelle: Ostsee Zeitung, 01.02.2010

Link: http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2681554

Zugesand von: H.Fabian aus STRALSUND

 

Weniger Nahrung, weniger Störche

Artikel-Auszug:

"... Wie Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus informiert, werde es für die Tiere immer schwieriger, die etwa 500 bis 700 Gramm Nahrung, die ein ausgewachsener Storch täglich benötigt, zu finden. Ein Jungvogel brauche für einen kurzen Zeitraum bis zu 1600 Gramm Nahrung pro Tag, sodass der tägliche Bedarf einer ganzen Storchenfamilie bei 4600 Gramm liege.

„Deshalb ist der Erhalt der Nahrungsräume von entscheidender Bedeutung für die Bestandsentwicklung des Weißstorches“, betont der Minister und verweist auf zahlreiche Förderprogramme, die auch dem Erhalt der Lebensgrundlage des Storches nützen. So enthalte das ländliche Entwicklungsprogramm zahlreiche Teilmaßnahmen, die in ihrer Wirkung geeignet sind, die Lebens- und Nahrungsbedingungen des Weißstorches nachhaltig zu verbessern, beispielsweise durch die Renaturierung von Fließgewässern, die naturnahe Gestaltung von Uferbereichen sowie den Erhalt und die Entwicklung von Feuchtlebensräumen.

Ein Lob richtet Till Backhaus an die Horstbetreuer. „Ihr Einsatz war und ist in hohem Maße von Idealismus geprägt und bedarf weiterhin der Unterstützung und Förderung.“ Der Minister hofft, dass sich künftig verstärkt jüngere Menschen finden, die den „Staffelstab“ übernehmen."

 

Quelle: Ostsee Zeitung, 28.10.2009

Link: http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=2594694

Zugesand von: H.Fabian aus STRALSUND

 

Störche hungern und bekommen keinen Nachwuchs

"Röbel/Schwerin (dpa) In MV brüten immer weniger Weißstörche. Die Zahl der Brutpaare sei 2009 auf rund 780 gesunken, etwa zehn Prozent weniger als 2008, sagte Landesstorchenbetreuer Hans-Heinrich Zöllick am Wochenende beim diesjährigen Landesstorchentag in Röbel (Müritzkreis). Eine Ursache sei der Nahrungsrückgang. Wegen der Bioengerieförderung würden auf immmer mehr Flächen Mais und Raps angebaut. Feuchtes Grünland mit Amphibien als Futter für die Störche gebe es immer weniger.

Bundesweit wird die Zahl der Brutpaare bei Weißstörchen auf rund 4.000 geschätzt, die mmeisten davon in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Naturschutzverbände wollen jetzt verstärkt die Landwirte aufrufen, den Störchen wieder mehr Lebensraum zu verschaffen. Der Erhalt der Nahrungsräume sei von entscheidender Bedeutung beim Storchenschutz, erklärte auch Landesumweltminister Till Backhaus (SPD). Backhaus appellierte an die Bauern, dafür verstärkt Förderprogramme zu nutzen. Laut Zöllick wurden die meisten Brutpaare 2004 gezählt. Damals waren es 1.150 Paare, 2005 dagegen nur 850.

In diesem Jahr gab es auch unglückliche Todesfälle beim mStorchennachwuchs. So war laut Naturschutzbund (NABU) im Mai in einem Nest mit drei Jungen in Pogez (Nordwestmecklenburg) ein Jungstorch gefundejn worden, der an einem Rehkitzbein erstickt war. Die Naturschützer vermuten, dass das Kitz bei Mäharbeiten zu Tode gekommen war und ein Altstorch es ins Nest geschleppt hatte."

Quelle: Ostsee Zeitung, 26.10.2009

Zugesand von: H.Fabian aus STRALSUND

 

Störche holen Golfbälle ins Nest

"Für ungewöhnliche Brutobjekte haben sich zwei verwirrte Störche in Krogaspe (Schleswig-Holstein) entschieden: Sie haben sich Golfbälle ins Nest geholt. Mitten auf einem Golfplatz versuchen sie, die harten kleinen Kugeln auszubrüten. In ein Gelege hätten sich die Vögel zehn, in ein weiteres drei "Ersatzeier" geholt, teilte Platzbetreiber Chris Parker gestern mit. Die Golfer hatten mehrmals vergeblich versucht, die Störche zum Umzug zu bewegen. Letztendlich zogen sie einen kleinen Zaun um die Tiere, um sie vor herumfliegenden Bällen zu schützen."

Quelle: " Nordkurier ", 14.05. 2005

Zugesand von: Jens aus PAPENDORF